Zahlen & Fakten

Geschichte

Auf Grund der hervorragenden Lage und des überaus guten Klimas ist wohl anzunehmen, dass es in unserem Gemeindegebiet schon sehr früh eine Besiedlung gegeben hat. Der Name Arzl könnte auf den romanischen Namen "arcella", was soviel wie kleine Burg heißt, zurückzuführen sein. Urkundlich genannt wird der Name erstmals aber erst im Jahre 1260, damals schenkte nämlich Herr Gebhart von Starkenberg dem Stifte Wilten Zehente bei Arzel und Tumels (Timmls). Die Herren von Starkenberg hatten ihre Stammburg in der Nähe von Imst (heute Gemeinde Tarrenz) und waren später das reichste Adelsgeschlecht der Gegend.
Schon um 1070 werden aber zwei andere Namen unserer Gemeinde, "Walda" (Wald) und "Oista" (Hochasten oder Karrösten) in einer Schenkungsurkunde an das Hochstift in Brixen, genannt.
 
Weitere urkundliche Erwähnungen
1283 Hildebrand von Muls (Mils bei Imst) schenkt dem Kloster Stams seinen Hof zu Walda
1288 Laut dem Güterverzeichnis oder Urbar des Grafen von Tirol besitzt auch der Landesherr einen Maierhof und einen anderen Hof zu Arzelle.
1289 Heinrich von Schwangau schenkt dem Kloster Stams einen halben Hof zu Walda
1290 Die Herren von Schwangau (Füssen) schenken Güter zu Arzelle, Tumels
1306 Hohenaeusten (Hochasten) und Stain (Steinhof) dem Kloster in Stams
1302 Erhart von Tarrenz verkauft dem Kloster Stams seinen Hof in Walda
1305 Wilfried von Schrofenstein (Landeck Stans) verkauft dem Kloster Stams den Schweighof zu Walda
1315 In Wald wird ein Dingstuhl (Gericht) für Wald und Arzl errichtet.
1342 Randolfina, die Wittwe Heinrichs von Schrofenstein, verpfändet ihre Höfe zu Wald dem Konrad von Schennan bei Meran.
1350
Im Urbar des Stiftes Stams sind Höfe zu Arzelle, Tumels, Arczlay, Hinderaeusten und Hohenaeusten angeführt.
Der Landesfürst, die Adeligen und Klöster waren die Grundherren oder Eigentümer der Güter und gaben dieselben den Bauern zu Erbleihe und gegen jährliche Leistung jener Grundzinse. Dieses Rechtsverhältnis blieb hier wie überall bis zur allgemeinen Grundentlastung, die in ganz Österreich im Jahre 1849 erfolgte, bestehen. Neben dieser grundherrlichen Abhängigkeit waren alle Bauern Untertanen der Tiroler Landesfürsten und mussten diesen jährlich die Landessteuer und bei feindlichen Angriffen den Dienst in der Landwehr leisten.
 
Einstmals war das ganze Pitztal, ja auch das ganze Gericht Imst eine einzige Markgenossenschaft oder Urgemeinde, denn nur so ist es zu erklären, dass die Gemeinde Arzl- Wald seit Alters bis heute Almen im hinteren Pitztal besitzt und dass dieses ganze Gebiet kirchlich zur Urpfarre Imst gehörte. Innerhalb dieses großen Gebietes bildeten sich schon seit langem die einzelnen Hauptsiedlungen wie Wenns und Arzl zu eigenen Gemeinden. Im Archiv der Gemeinde (aufbewahrt im Landesarchiv) befinden sich Pergamenturkunden, meist aus dem 16. Jahrhundert, die uns über diese Verhältnisse Auskunft geben, so besonders Urteile des Richters von Imst in Streitigkeiten zwischen den Nachbarschaften von Arzl, Wald, Leins, Ried, Timmels, Plaus (Blons) und Esten (Hochasten) einerseits und der Nachbarschaft des Pitztales andererseits, wegen der Weiderechte auf den Almen Taschach, Nesselberg und Schwarzenberg aus den Jahren 1470, 1530, 1539, 1553 und 1665. Nachbarschaften hieß man damals die kleineren bäuerlichen Ortsgemeinden, die eben eine örtliche Siedlungseinheit darstellten.
Im Jahre 1561 schlossen unter Vermittlung der Gerichtsobrigkeit Imst die "Nachbarschaft oder Gemeinschaft des unteren Kirchenstuhles von Arzl, Wald, Leins, Tummels, Hohenasten und Pitztental" einerseits und "die ganze Pfarrmening des oberen Kirchenstuhles zu Wenns, Greut, Larchach, Langenau, Brennwald und Jerzens andererseits" einen Vergleich wegen der Leistung der Landsteuer und Hilfsgelder. Hieraus ist ersichtlich, dass die Bildung der Gemeinden schon damals eine ähnliche war, wie heute. Die Steuerkataster von 1629 und 1775 zeigen dieselbe Gliederung. Danach zerfiel das Kirchspiel Arzl in die Untergemeinden Wald, Leins, Ried, Hohenasten und Timmels. Arzl und Wald bildeten zusammen, ebenso wie Wenns einen Dingstuhl, an welchem der Richter von Imst nach alter Sitte unter freiem Himmel zweimal im Jahr das Elichtaiding, einen allgemeinen Gerichtstag halten sollte. Bei der Bildung der politischen Ortsgemeinden im Jahre 1811 nahm man Arzl samt jenen Untergemeinden oder Nachbarschaften als eine einzige Gemeinde und ebenso bei der Anlage der Katastermappe von 1856, so blieb es bis heute.
 
Besondere Ereignisse nach der Jahrhundertwende
1907 Josef Siegele wird in den Reichstag gewählt (Kulturratspräsident) Wald erhält einen eigenen Friedhof
1909 Die Kirche in Wald brennt ab
1912 Bau der Hochquellwasserleitung in Arzl
1914 Bau des Wasserkraftwerkes in der Pitzenschlucht für Arzl und Wald
1915 Fast alle Männer im Alter zwischen 16 und 60 müssen in den 1. Weltkrieg einrücken
1919 Installation des elektrischen Lichtes in den Schulhäusern von Arzl und Wald wegen Petroleumnot
1923 Große Geldentwertung 10g = 10000 Kronen
1924 Weihe des Kriegerdenkmales in Arzl
1934 400 Jahrfeier der Kirche in Arzl
1935 Bundeskanzler Schuschnigg wird Ehrenbürger der Gemeinde Arzl
1936 Der Gemeinderat beschließt eine Kirchenordnung, einige Punkt daraus:

Das Verweilen auf dem Kirchplatz, im Friedhof und in der Friedhofskapelle ist während des Gottesdienstes verboten

Die Kirchentüren müssen freigehalten werden, auf der Emporestiege darf nur eine Reihe stehen

Die letzten Stühle und die hinterste Kirchbank auf der rechten Seite gehören ausschließlich den Männern, die linke Seite den Frauen. Die Jungfrauen haben den Platz zwischen den Frauen und Schulmädchen. Auf die Empore dürfen nur Männer und Jünglinge über 16 Jahren.
1938 Volksabstimmung über den Beitritt an Deutschland: 764 Jastimmen, 4 Neinstimmen
1939 1. September - Ausbruch des 2. Weltkrieges
1946 Die Stromversorgung erfolgt durch die TIWAG
1947 Umwechslung in Schilling. Verhältnis 3:1, Bank- und Sparkassenguthaben verfallen
1951 Der Gemeinderat beschließt den Bau eines neuen Schulhauses in Wald
1952 Offizielle Bezeichnung der Gemeinde "Arzl im Pitztal"
1955 Plan der Ostersteinsiedlung - Bau einer Wasserleitung in die Siedlung
Ankauf des Platzes für die neue Schule in Arzl
1959 Der neue Kindergarten in Arzl wird eingeweiht
1960 Landeshauptmann Eduard Wallnöfer wird Ehrenbürger
Der Gemeinderat beschließt den Bau einer Kanalisation
1961 Pater Otto Schöpf feiert seine Primiz
1962 Für Leins wird ein neues Schulhaus geplant
1966 Die Volksschule Hochasten wird aufgelöst
Grabungen am Burgstall bringen Funde aus der Bronze-, Hallstadt- und Römerzeit hervor
Errichtung eines Sendemastes auf dem Burgstall
1967 Arzl tritt dem Hauptschulsprengel Imst bei
1968 Der Gendarmerieposten Arzl wird aufgelöst
Der Gemeinderat beschließt den Neubau eines Gemeindehauses
1969 Die Agrargemeinschaft "Taschachalpe" wird gegründet - bis zu diesem Zeitpunkt war die Gemeinde Besitzer
1972 Gründung der Erschließungsgesellschaft und Errichtung der Schlepplifte am Plattenrain und auf der Galtwiese
1974 Arzl erhält ein Gemeindewappen
1976 Dr. Ralf Tursky wird praktischer Arzt in Arzl
Einweihung des neuen Gemeindehauses
1978 Bau der Leichenkapelle Arzl
1979 Einweihung des Sportplatzes am Schönbühel
1981 Einweihung des Kindergartens in Leins
1983 Einweihung der neuen Pitztalbrücke
Einweihung des neuen Musikpavillons in Arzl
1984 Gründung der Musikschule Pitztal mit Expositur in Arzl
1986 Eröffnung des Luis Trenkersteiges
Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Hochasten
1989 Bau des neuen Turnsaales und der Feuerwehrhalle in Arzl
Primiz des Walch Roland in Leins
1992 Die Gemeinde tritt dem Sozialsprengel Pitztal bei
Die Gemeindezeitung "Woadli" erscheint zum ersten Mal
Die Raika erhält einen Bankomat
1993 Die neue Feuerwehrhalle in Wald wird eingeweiht
Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Timmls (Mehrzweckhaus)
Die Feuerwehr Arzl erhält ein neues Tanklöschfahrzeug
1994 Baubeginn des Abwasserkanals in Wald, Baulos 02 Wald
Die Musikschule Pitztal wird Landesmusikschule
Der Stiftungskindergarten im Oberdorf wird von der Gemeinde übernommen und generalsaniert
Die vorläufig letzte Jungbürgerfeier findet statt
Arzl schließt einen Vertrag mit Tarrenz über den Wasserbezug ab
Das Land verordnet die Auflassung des Gemeindemüllplatzes
1995 Neururer Siegfried wird auf Grund der Erkrankung von Bgm. Siegele Edgar zum Bürgermeister gewählt, Neururer Wolfgang zum Vizebürgermeister
Die Pitzenklammbrücke wird eingeweiht
Die Plangungsphase für das neue Feuerwehrhaus in Leins beginnt
Wald wird an das Kanalnetz der Gemeinde angeschlossen
1996 Für die VS Wald wird ein Zubau mit Turnsaal geplant
1997 Der Gemeinderat stimmt der Errichtung eines notärztlichen Bereitschaftsdienstes der Pitztaler Gemeinden zu
Arzl tritt dem Abfallbeseitigungsverband Westtirol bei
Arzl tritt dem Verein "Naturpark Kaunergrat" bei
Für das Projekt "Kreuzangersiedlung" in Leins wird ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben
1998 Ein örtliches Raumordnungskonzept wird von DI Falch ausgearbeitet
Einweihung des neuen Musikpavillons in Wald
Der Gemeinderat stimmt der Fusionierung der Pitztaler Tourismusverbände zu
Schließung des Plattenrainliftes
Übernahme der Geschäftsanteile des Tourismusverbandes Arzl - Wald durch die Gemeinde
Fertigstellung des Abwasserkanals, Bauabschnitt 03 Leins/ Ried
1999 Grundverhandlungen zum Gewerbepark Emliboden
Einweihung der neuen Feuerwehrhalle in Leins
Neugestaltung des Gemeindeamtes
2000 Beginn Verkauf der  Baugründe im Gewerbegebiet Arzl und Errichtung der ersten Betriebsgebäude,
2001 Genehmigung des ersten örtlichen Raumordungskonzeptes für die Gemeinde Arzl, Errichtung Siedlungsgebiet Leins-Kreuzanger
2003 Schaffung Landschaftsschutzgebiet in der Pitzeklamm
 2004 Grundkauf  von  Agrargemeinschaft Arzl zwecks Errichtung eines neuen Siedlungsgebiete Unterm Arzlerhof, Anschluss des Gemeindehauses an das Fernwärmenetz
2005 Gemeindehaus wird saniert
2006 Errichtung eines Löschwasserbehälters in Hochasten, Einleitung Flurbereinigung Hochasten, Beitritt Gemeinde bei Regionalentwicklungsverein IRI-Leader, Doppel-Olympiasieg und Gesamtweltcupsieg des Skifahrers Benjamin Raich
2007 Kanalanschluss Blons, Arzlair, Plattenrain fertig gestellt. Gesamte Gemeinde ist dem Kanalnetz angeschlossen. Baubeginn Gewerbegebiet - Ausbaustufe 2, Baubeginn - Zubau zum Mehrzweckgebäude "Gruabe Arena" mit Feuerwehrhalle
2008 Der Schulplatz in Arzl wird saniert und neu gestaltet. Die Kirche (Altarraum) bekommt ein neues Holzschindeldach. Beitritt der Gemeinde zum Verkehrsverbund Tirol. Von der Firma PitztalNet wird ein Lichtfaserkabel verlegt und die Gehsteige saniert.
2009 Der Zubau des Mehrzweckgebäudes "Gruabe Arena" und Pavillon werden eingeweiht. Gründung des Gemeindeverbandes "Wohn- und Pflegeheim Pitztal". Straßenerweiterung Wald (Oberwaldried) fertig gestellt, Apotheke - Zweigstelle Arzl wird eröffnet, "Dorfplatz-Osterstein" fertig gestellt, Beachvolleyball- u. Streetsoccerplatz in der "Gruabe Arena" ist fertig,  
2010 Grundverhandlung für Friedhofserweiterung in Arzl wird abgeschlossen, Neugestaltung Dorfeinfahrt und Auffahrt zum Siedlungsgebiet Steige, Beginn Arbeiten Siedlungserweiterung am Osterstein "Unterm Arzlerhof" und Vorbereitung Siedlungserweiterung in Wald "Seetrog", Ausschreibung Architekturwettbewerb für "Wohn- und Pflegeheim Pitztal", Gemeindearzt Dr. Ralph Tursky geht in den Ruhestand, seine Nachfolgerin wird Dr. Claudia Gebhart, erste Vergabe von Bauplätzen in den Siedlungserweiterungen "Wald-Seetrog" und "Osterstein-Unterm Arzlerhof", Beginn Erstellung der neuen "Straßen- und Gebäudebezeichnungen in der Gemeinde Arzl i.P."
2011 Fertigstellung Friedhofserweiterung in Arzl, Beginn Aushub für "Wohn- und Pflegeheim Pitztal", Ausschreibung Generalunternehmer für "Wohn- und Pflegeheim Pitztal" , Kanal- und Wasserleitungssanierung in der Kirch- und Schwalbengasse, Bau eines Oberflächenwasserversickerungsbecken bei der Pitze, Dachsanierung und Isolierung der VS Wald, Bau eines Umkehrplatzes für VVT Busse in Oberleins und Arzl-Ried, Siedlungserweiterung am Osterstein - Erschließung mit Wasser, Kanal u. Wegtrasse, Beschluss über Standortverlegung "Sozial- und Gesundheitssprengel Pitztal" von Wenns nach Arzl zum "Wohn- und Pflegezentrum Pitztal", Vergabe des Kanalstranges BA 07 Los 1 und Los 2 (Oberflächenentwässerung von Arzl-Oberdorf bis zum Versickerungsbecken neben der "Pitze")
2012 Einleitung der Baulandumlegung "Vordere Steige", Errichtung neue Schulküche für die VS Arzl, Zustimmung zur Erdgas-Leitungsverlegung der TIGAS in der Gemeinde
2013 Festsetzung der neuen "Straßenbezeichnungen" in der Gemeinde, Ankauf des ehemaligen "Hotel Tirolerhof" zwecks Umsiedlung der Ordination von Dr. Claudia Gebhart und Schaffung von Wohnungen für betreutes Wohnen, das "Pflegezentrum Pitztal" wird fertiggestellt und feierlich eingeweiht, ein neuer SAME-Traktor wird für den Gemeindebauhof angeschafft, das Foyer im MZG wird errichtet, das Gemeindeblatt "Woadli" wird 20 Jahre alt, das Kriegerdenkmal in Arzl wird restauriert und der Vorplatz neu gestaltet, neue Schulbibiothek für die VS Wald, eine Gemeindeeinsatzleitung im Katastrophenfalle wird installiert, die "Neue Post" wird eröffnet und eingeweiht
2014 Neues Flurverfassungslandesgesetz: Substanzverwalter der Gemeinde übernimmt bei den Gemeindegutsagrargemeinschaften die Vertretung dieser nach aussen, Beginn der Ausarbeitung des neuen Raumordnungskonzeptes, Bau des ersten Abschnittes der Kanal-, Wasserleitungs- und Gasleitungsverlegung auf der L 16 in Arzl-Oberdorf, Umsetzungsphase des Projektes "Neue Straßen- und Gebäudebezeichnungen" beginnt,
2015 mit 01.02.2015 sind die "Neuen Straßen- und Gebäudebezeichnungen" gültig, Umbau- und Sanierungsarbeiten mit Inbetriebnahme des neuen "Hauses am Platzl" (ehemaliges Hotel Tirolerhof) mit einer Arztordination, 10 Wohnungen und einer Tiefgarage; Zubau mit Inbetriebnahme des neuen "Kindergartens am Platzl" mit neuer Kinderkrippe (ehemaliger Kindergarten Arzl-Oberdorf), Übernahme der Postpartnerschaft durch die Gemeinde (Arzl i.P. war paar Jahre ohne Poststelle bzw. Postpartnerschaft),
2016 Einweihungsfeier des "Hauses am Platzl" und des "Kindergartens am Platzl" mit Verleihung der Ehrenbürgerschaften an Skistar Benjamin Raich und Alt-Bgm. Siegfried Neururer sowie Goldenes Ehrenzeichen für Alt-GR Mag. Wolfgang Neururer; im Rahmen der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen wurde Josef Knabl zum neuen Bürgermeister gewählt, nachdem Alt-Bgm. Siegfried Neururer sich nach 21 Jahren in Politpension begeben hat und sich nicht mehr der Wahl gestellt hat; mit der Firma HTB im Gewerbegebiet Arzl vefügt die Gemeinde Arzl i.P. nun schon seit einigen Jahren über das zweitgrößte Wirtschaftsunternehmen des Bezirkes Imst; die Bauarbeiten zur Erweiterung des Sportanlage Arzl-Schönbühel wurden begonnen; Beginn der Wohnanlage "Wohnen am Platzl", wo die Gemeinde die Räumlichkeiten im Erdgeschoss bekommen wird; der Zubau beim Widum Arzl mit neuem Pfarrsaal, neuer Bibliothek sowie zwei neuen Wohnungen wird umgesetzt;
2017 Einweihungsfeier des neuen Pfarrsaals mit Bibiothek und zwei Wohnungen beim Widum Arzl findet statt; ebenso die Einweihungsfeier des Erweiterung der Sportanlage Arzl-Schönbühel und der Neugestaltung des Sportplatzes Wald

Bedeutende Persönlichkeiten unserer Gemeinde

Stephan Krismer + : Geboren 1777 in Karres, berühmter Freiheitskämpfer "Stöffele" 1809, Gründer
des Klosters Kronburg, wirkte als Hilfspriester in Arzl
Johann Schnegg +: Bildhauer, geboren in Imsterberg begraben in Arzl, wirkte in Ranggen, Götzens,
St. Jakob am Arlberg, in Preußen und Arzl
Josef Siegele +: Gastwirt und Bauer in Arzl, Reichsrat und Landeskulturratspräsident
Michael Haupolter +: Regierungsrat, Professor in Salzburg, Verfasser der Druckschrift von Arzl, "Ein Heimatbild"
Luis Trenker +: Bergsteiger und Schauspieler, sein Vater stammte aus Arzl
Elmar Kopp: Professor, akademischer Maler, Staatspreisträger, Gestalter des Schulhausbildes und der Leichenkapellen, in Arzl aufgewachsen
Edgar Siegele +: Langjähriger Bürgermeister und Gastwirt, Bundesrat, Ehrenringträger
Pepi Schöpf +: Gemeindechronist und ausgezeichneter Fotograf
Paul Kathrein+: Langjähriger Pfarrer in Arzl, Ehrenzeichenträger
Franz Gabl: Oberschulrat, langjähriger Gemeinderat und Vereinsfunktionär, Ehrenzeichenträger
Georg Höllrigl: Mehrfacher Tiefschneeweltmeister, Ehrenzeichenträger, Japanischer Skinationaltrainer
Benjamin Raich: 5-facher Juniorenweltmeister im Skilauf
Vizeweltmeister im Slalom in St. Anton 2001
Weltcupsieger im Slalom 2001 u. 3. im Gesamtweltcup 2003/04
3. bei den Olympischen Spielen in der Alpinen Kombination in Salt Lake City 2002, 3. bei den Olympischen Spielen im Slalom in Salt Lake City 2002, Weltmeister im Slalom bei der Ski-WM in Bormio 2005, Weltmeister in der Kombination bei der Ski-WM in Bormio 2005, 2. bei der Ski-WM in Bormio 2005 im Riesentorlauf, 3. bei der Ski-WM in Bormio 2005 im Super-G, 2. bei der Ski-WM in Bormio 2005 im Mannschafts-bewerb, Gesamtweltcupsieger in der Saison 2005/2006, Doppelolympiasieger im Riesenslalom und Slalom in Turin 2006, Vizeweltmeister in der Kombination und Weltmeister im Teambewerb bei der Ski-WM in Are 2007, Tiroler Sportler des Jahres 2005 u. 2006, Österreichs Sportler des Jahres 2006, 2. im Gesamt-Weltcup 2004/2005, 2. im Gesamt-Weltcup 2004/2005, 3. im Gesamt-Weltcup 2003/2004, 2. im Gesamt-Weltcup 2006/2007, 2. Gesamt-Weltcup 2007/2008, 2. im Gesamt-Weltcup 2008/2009, 2. Gesamt-Weltcup 2009/2010, 36 Weltcupsiege (14xRiesentorlauf, 14xSlalom, 5xSuper-Kombination, 2xKombination, 1 x Super-G), Durch diese hervorragenden Leistungen hat Benjamin Raich den Namen seiner Heimatgemeinde Arzl im Pitztal in allen Wintersportgebieten der Wald bekannt gemacht. EHRENBÜRGER
Angela Eiter
(von 1989 bis 2007 in Arzl im Pitztal wohnhafte Klettersportlerin):

Jugendeuropacupsiegerin 2001 u. 2002, Tiroler Jugendmeisterin 2001,2002 u. 2003, Österreichische Jugendmeisterin 2001 u. 2002, Vizeweltmeisterin Jugendklasse 2002, Vizeweltmeisterin Jugendklasse 2001, Österreichische Meisterin bei den Damen 2003, Tiroler Klettermeisterin im Boulder und Vorstieg 2004, Rockmaster 2004/2005/2006 in Arco, mehrfache Weltcupsiegerin, Gesamtweltcupsiegerin 2004 ,2005 und 2006, Weltmeisterin im Klettern bei der WM in München 2005, Tiroler Sportlerin des Jahres 2005 u. 2006, Ehrenzeichenträgerin

Mario Stecher
(in Leins mit Carina Stecher-Raich verheirateter nordischer Kombinierer):
Olympiasieger im Teambewerb der nordischen Kombination in Turin 2006, Olympiasieger im Teambewerb der nordischen Kombination in Vancouver 2010, Weltmeister im Teambewerb Normalschanze der nordischen Kombination in Oslo 2011, Weltmeister im Teambewerb Großschanze der nordischen Kombination in Oslo 2011, 12 Weltcupsiege, Ehrenzeichenträger
Marlies Raich (mit Benjamin Raich verheiratete Skisportlerin): Weltmeisterin im Mannschaftsbewerb bei der Skiweltmeisterschaft Are 2007,  Weltmeisterin im Slalom bei der Skiweltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen 2011, 37 Weltcupsiege im Slalom
Raimund Bernhard +: langjähriger Pfarrer in Wald, Ehrenzeichenträger
Otto Gleinser: langjähriger Pfarrer in Arzl, Ehrenzeichenträger
Ralf Tursky: langjähriger Gemeindearzt, Ehrenzeichenträger
Siegfried Neururer: Von 1981 bis 2016 war er im Gemeinderat und davon von 1995 bis 2016 also 21 Bürgermeister tätig. Während seiner Zeit als Bürgermeister wurde neben vielen anderen Errungenschaften, der Wunsch nach einem Gewerbegebiet realisiert. Viel wurde in die Erneuerung und Verbesserung in die Infrastruktur der gesamten Gemeinde investiert. Besonders Erwähnenswert auch der Bau des Pflegezentrum Pitztal mit Integratiion des Sozialsprengel Pitztal in Arzl, der Ausbau der "Gruabe Arena" oder auch das neu eingeweihte Wohnhaus und Kindergarten am Platzl. Auch stand er immer in guter Zusammenarbeit mit Vereinen und anderen Institutionen, so hat er eine sehr erfolgreiche Zeit in der Gemeindegeschichte mitgeprägt. EHRENBÜRGER
Wolfgang Neururer: Er war von 1992 bis 2016 als Gemeinderat tätig. Ausgenommen die Periode 2004 bis 2010 war er auch im Gemeindevorstand vertreten und in den Jahren 1995 bis 1998 fungierte er als Vizebürgermeister. Neben seinem fundierten Wissen und die immer wieder hervorgehobene gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister und Gemeinderatskollegen wurden viele seiner Vorschläge im Gemeinderat eingebracht und positiv behandelt. Durch seine berufliche Tätigkeit  als Architekt konnte er auch bei vielen Planungen von kleinen bis großen Gemeinde-Bauvorhaben (z.B. Postautohaltestellen, Musikpavillon, Pfarrsaalneubau, Wohn- und Arzthaus mit Kindergarten oder auch Sportplatzerweiterung) immer wieder seine Ideen einfließen lassen und viele schöne neue "Blickpunkte" ins Dorfbild setzten. Ehrenzeichenträger
 
 
 
Die Bürgermeister seit der Jahrhundertwende:
 
Johann Konrad ("Honseler")
Josef Siegele (Landeskulturratspräsident, Reichtagsabgeordneter)
Josef Kugler sen.
Magnus Bair ("Tschoche Magnus" - Wald)
Rudolf Rauth: erste Aufzeichnungen in den Gemeindeprotokollen 1916-1920
1921/22 August Zangerl                
1922-1931 Karl Bernhard sen.            
1932/33 Franz Plattner ("Säcklers Franz")          
1933 Johann Gabl ("Lenerlers"- Wald)          
1933-1938 Siegfried Gabl ("Siegfriede", "Angelusse" - Wald)      
1938/39 Alfred Neururer ("Haupolters" - kommissarischer Bürgermeister)      
1939-1945 Philipp Lederle (beim heutigen Unterköflerhaus)      
1945 Hermann Krismer, Ludwig Grissemann (komm. Bgm.)        
1945-1947 Josef Kugler (komm. eingesetzt)        
1947-1962 Anton Neururer ("Metzgers Toni")        
1962-1966 Karl Trenkwalder        
1966 Josef Schöpf i.V. des verstorbenen Karl Trenkwalder      
1966-1968 Hans Rauth ("Uhlese Hans")          
1968-1971 Adalbert Krabichler ("Hammls" - Wald)        
1971-1974 Josef Gaugg ("Schnauzemandlers")          
1974-1995 Edgar Siegele            
1995-2016 Siegfried Neururer ("Metzgers")          
2016- Josef Knabl ("Natze")
   
     
Kurze Geschichte der Vereine von Arzl i.P.
 
Musikkapelle Arzl:
 

Die Musikkapelle Arzl wurde im Jahre 1810 gegründet. Damals war ein bayrisches Bataillon mit einem Musikzug als Besatzungsgruppe in Arzl stationiert. Dem bayrischen Musikmeister fiel die musikalische Begabung der Arzler Bevölkerung auf und er beantragte die Erstellung einer Blaskapelle und eines Streichorchesters für den Kirchenchor. Der bayrische Kapellmeister suchte einen begabten und fähigen Mann aus Arzl als seinen Nachfolger und fand diesen in Franz Moll ("Uhlese"). Ihm folgte in den 30iger Jahren Andrä Kugler, ein Lehrer. Die Kapelle umfasste bereits ca. 40 Mann. Bis zur Gründung der Walder Musikkapelle im Jahre 1857 gehörten auch Walder der Musikkapelle Arzl an.

Weitere Kapellmeister: Alois Moll ("Kasse Lois") bis 1901, Josef Neururer und Karl Trenker abwechselnd bis 1904, Pfarrer Johann Greil bis 1908, Kooperator Podloger, Alois Moll der Jüngere bis 1912, Franz Krismer "Mongelers Franz" bis 1930 (während des 1. Weltkrieges gab es keine Musik), Franz Schöpf mit Unterbrechung des 2. Weltkrieges bis 1961 (er war auch Bezirkskapellmeister). In diese Zeit fällt auch die 150 Jahrfeier mit Weihe einer neuen Fahne (Fahnenpatin Hedwig Schöpf - Gattin des Kapellmeisters), Franz Gabl (er war auch Bezirksobmann) bis 1979, Franz Schennach bis 1981, Franz Gabl bis 1983, Hans Halder bis 1996, Siegfried Neururer bis 2006, Josef Juen im Musikjahr 2006/2007, Anton Haßlwander ab 2007

 
Musikkapelle Wald
 

Die Musikkapelle Wald wurde im Jahre 1857 gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt traten die Walder gemeinsam mit der Musikkapelle Arzl auf. Der erste Kapellmeister war Fidelius Köll (Telles), welcher sie bis 1877 leitete. Ihm folgte Josef Gabl (Schiefer) bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges im Jahre 1914. Unter Gabl Meinrad (Schiefer) erfolgte im Jahre 1919 die Reaktivierung der Kapelle. Abwechselnd mit seinem Bruder Johann Gabl (Leneler) leiteten diese die Musikkapelle bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Am Walder Kirchtag des Jahres 1946 übernahm Josef Gabl (Siegfriede) die Musikkapelle Wald. 1972 übernahm Hermann Auer aus Roppen den Taktstock der Musikkapelle Wald. Ihm folgte im Jahre 1986 Hans Tschurtschenthaler, welcher dann von Jürgen Gabl 2001 abgelöst wurde. Seit Herbst 2016 ist Benjamin Gabl neuer Kapellmeister der Musikkapelle Wald

 
Schützenkompanie Arzl
 

Über ein genaues Gründungsjahr der Kompanie gibt es leider keine Aufzeichnungen. Man vermutet, dass das Arzler Schützenwesen aber bis zum Landlibell von 1511 zurückgehen könnte. Ganz sicher waren aber Arzler Schützen bei den Heldenkämpfen an der Pontlatzer Brücke im Jahre 1703. Ebenso erwiesen ist, dass Arzler Schützen bei den Tiroler Freiheitskämpfen des Jahres 1809 beteiligt waren. Viel berichtet wird auch vom Hilfspriester Stefan Krismer vulgo Stöffele, geboren 1777 in Karres, der 1807 nach Arzl versetzt wurde und in den Freiheits- kämpfen ein enger Mitarbeiter und Mitstreiter Andreas Hofers war. In der Schützenuniform leitete er die Kämpfe an der "Langbrugge" (zwischen Arzl und Imst)

Hier scheint auch ein Arzler Schützenhauptmann Stoll auf. Um 1900 nahm das Schützenwesen in Arzl einen weiteren Aufschwung. Über die Hauptmänner sind nur wenige Aufzeichnungen vorhanden. So werden nur Namen ohne Jahreszahlen genannt. Stoll, Stefan Krismer, Josef Krismer, Peter Fink (Steinhofbauer und Waffenschmied), Franz Gundolf aus Arzl-Ried, Alois Schwarz aus Wald, Alois Mall aus Leins (er hat nach dem 2. Weltkrieg das Schützenwesen in Arzl wieder neu formiert). Karl Rauth wurde 1960 zum Hauptmann gewählt. Er hatte vom Jahr 1964 bis 1991 auch die Funktion des Bataillonskommandanten (Talmajor) des Pitztales inne. Seit 1996 ist Walter Raich aus Arzl-Ried der neue Hauptmann.

 
Schützenkompanie Wald
 

Bis zur Jahrhundertwende marschierten die Walder in der Schützenkompanie Arzl mit. 1900 wird als das Gründungsjahr der Kompanie Wald angegeben. Der 1. Hauptmann dürfte, da keine schriftlichen Angaben vorhanden, nach mündlicher Überlieferung Alois Tschuggnall (Müller) bis 1913 gewesen sein. Ihm folgten Anton Helmer (Healmer) und Alois Krabichler (Hamml). Von 1928 bis 1941 war Franz Neurauter (Franzeler) Hauptmann. Zur Zeit des 2. Weltkrieges bestand keine Schützenkompanie. Beim Zusammenbruch 1945 mussten alle Gewehre abgegeben werden. Daher lieh man für Ausrückungen unter Hauptmann Martin Gabl (s´Götsche) Gewehre in Karres. Ihm folgte 1948 sein Schwiegersohn Karl Flir (s´Johanne). Nun kaufte man wieder Gewehre (Schweizer Ordinanzgewehre) wobei der Lauf um 20 cm gekürzt wurde. 1972 wurde Alois Knabl (Schiefer) Hauptmann, der 1982 von Reinhard Schuler (Beileler) abgelöst wurde.

Freiwillige Feuerwehr Arzl

Das Gründungsjahr der Feuerwehr Arzl wird mit dem Jahre 1871 angegeben. In einer Urkunde aus dem Jahe 1770 wird aber bereits vermerkt, dass die Gemeinde Arzl einen Grund, die Kohlstatt (an der Pitze gelegen), verkaufte, um eine Feuerspritze zu kaufen. Es muss also schon damals eine Art Feuerwehr gegeben haben. Über Kommandanten gibt es keine vollständigen Aufzeichnungen.

1931 - 1949 Hermann Krismer (Schlosser)
1949 - 1962 Alois Neurauter (Baschte Lois)
1962 - 1968 Alois Neururer (Metzgers Lois)
1968 - 1983 Josef Gaugg (Schnautzemandlers Pepi)
1983 - 1988 Anton Konrad (Honselers Toni)
1988 - 1993 Siegfried Neururer (Metzgers Siegfried)
1993 - 1998 Walter Ehart (Engeler)
1998 - 2008 Adalbert Kathrein
2008 - .... Josef Knabl
 
Brände in Arzl:
1870 5 Häuser abgebrannt            
1885 3 Häuser samt Stall und Stadel                
1904 Anwesen von Eduard Höllrigl und Mathias Pult        
1926 Brand in Hochasten          
  Brand in Ried (11 Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude) Christian Falger stirbt        
1927 Brand in Timmls            
  Brand in Arzl (Rabloch) Häuser Nr. 13 - 17          
1931 Brand in Timmls            
  Brand in Arzl                
1933 Brand in Arzl (Schuler, Köhle)            
1936 Brand in Arzl                
  Brand in Arzlair                
1944 Brand in Blons                
1970 Brand in der Schwalbengasse (Johann Larcher)          
1972 Brand am Bahnhof Imst Pitztal            
1973 Brand in Arzl (Blacheler)            
     
Einige wichtige Ereignisse:
1966 Einweihung des Löschbehälters vis a vis Bäckerei Bernhard      
1970 Anschaffung des 1. Feuerwehrautos        
1976 Die Feuerwehr feiert 100 Jahre        
1987 Landessieger in Schwaz          
1991 Einweihung der neuen Feuerwehrhalle        
1993 Feuerwehr erhält neues Tanklöschfahrzeug        
     
Freiwillige Feuerwehr Wald

Die Feuerwehr Wald wurde im Jahre 1881 gegründet. Erster Kommandant war Roman Pair (Tschoch). Durch Glückstöpfe und Haussammlungen wurden erste Geräte angeschaffen. 1904 Franz Helmer (Healmer) wurde Hauptmann, er amtierte bis 1919.

Weitere Hauptmänner:
1919 - 1925 Alois Krabichler (Hamml)          
1925 - 1935 Johann Gabl (Leneler)          
1935 - 1953 Martin Gabl ( s´Götsche)            
1953 - 1958 Erich Schuler (Lochengel)          
1958 - 1968 Alois Gabl (Leneler)          
1968 - 1973 Franz Wohlfarter (Schuchter)          
1973 - 1986 Sepp Schuler ( Tameler); (1978 erhielt die FF Wald eine Fahne, Fahnenpaten: Resi und Hans Schuler      
1986 - 1993 Karl Gabl (Siggls)                
1993 - 1998 Robert Eiter                
1998 - 2008 Martin Flir (s´Götsche)              
2008 - 2013 Stefan Flir (s´Götsche)              
2013 -
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Lukas Gabl
     
Brände in Wald:
1909 Brand in Mairhof (auch die Kirche fällt dem Brand zum Opfer)      
1927 Brand in Ried                
1930 Brand der Walderbacher Mühle            
1931 Brand in Niederried            
1932 Brand in Niederried            
1933 Brand in Bichl                
1957 Brand in Mairhof ( Stocker, Reinstadler)          
1959 Brand in Schweighof (mehrere Häuser und Wirtschaftsgebäude)      
1964 Brand in Ried (Gabl und Schwarz)        
1965 Brand in Bichl (Neururer und Schuler)        
1983 Bienenhausbrand im Mühlholz (Josef Schwarz)        
1992 Brand im Gasthof Lärchenwald          
1999 Brand in Ried (Tischlerei Krismer)        
2014 Brand in Ried (Hofstelle Raggl)
     
Freiwillige Feuerwehr Leins
Die Freiwillige Feuerwehr Leins wurde auf Anregung des Landes Tirol im Jahr 1933 gegründet. Fast alle wehrfähigen Männer aus Leins traten als Gründungsmitglieder in die Feuerwehr ein. Als erster Kommandant konnte Alois Mall gewonnen werden. Durch die Veranstaltung von Glückstöpfen konnten verschiedene Geräte und Ausrüstungsgegenstände angeschaffen werden.
 
1934 wurde ein Basin und das Gerätehaus errichtet.        
1958 kamen die Männer aus Arzl-Ried als Löschgruppe zur Feuerwehr Leins.    
1963 wurde Engelbert Raich Feuerwehrkommandant      
1970 Einweihung des Feuerwehrgerätehauses und der Kraftspritze    
1978 Rudolf Wege wurde neuer Feuerwehrkommandant      
1979 eine Fahne wurde geweiht        
1989 Florian Huter wurde neuer Feuerwehrkommandant    
1993 Gerhard Plattner wurde Feuerwehrkommandant      
anschließend war Siegfried Köhle Feuerwehrkommandant bis 2013
2013 -
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Markus Pfefferle
     
Brände in Leins:
1935 Brände in Oberleins und Karrertrog      
1945 Großbrand in Unterleins (3 Häuser mit Nebengebäuden und Stallungen)      
1979 Brand der Leiner Alm            
1980 Brand auf der Leiner Mühler          
  Brand in Unterleins (Doppelhaus Huter / Lechner)        
1981 Brand in Leins Gabne        
     
Die Almen der Gemeinde Arzl:

Was die Almwirtschaft der Gemeinde anlangt, so sind Besitzungen im ganzen Pitztal vorhanden. Die wohl größte Alm der Gemeinde befindet sich im hintersten Pitztal, die Taschachalm. Sie gehörte lange der Gemeinde Arzl und ist jetzt im Besitz der Agrargemeinschaft Alpe Taschach, die Nutzungsberechtigten kommen aus allen Teilen der Gemeinde. Die Pirchlberg Alm oder besser bekannt unter den Namen Arzler Alm auf der Höhe von Piösmes, ist im Besitz der Agrargemeinschaft Arzl Dorf. Die Gemeinde hat noch eine weitere Alm im Pitztal nämlich den Schwarzenberg, auf der Höhe von Eggenstall. Auf Arzler Gemeindegebiet liegen die Timmler Alm, die Aster Alm, die Walder Alm und die Leiner Alm. Teilweise liegt auch die Wenner Alm auf Arzler Gemeindegebiet. Bewirtschaftet werden allerdings nur noch die Taschach-, die Arzler-, die Aster- und die Leineralm.

 
Jagden:
Jagdlich ist das Gebiet der Gemeinde auf verschieden Eigenjagden und Genossenschaftsjagden aufgeteilt. Die Genossenschaftsjagd Arzl besteht aus den Agrargemeinschaften Arzl, Timmls und Blons. Wald hat eine Eigenjagd, der Eigenjagd Leins ist aus Größengründen auch die Agrargemeinschaft Arzl-Ried angeschlossen. Hochasten ist eine selbständige Eigenjagd.
 
Aufzeichnungen der Tierbestände in der Gemeinde Arzl:
 
Jahr
Rinder/Besitzer
Pferde
Schafe
Ziegen
Schweine
Geflügel
Bienenstöcke
 
1939
1355
16
447
72
652
2497
252
 
1941
1309
17
503
71
590
2129
233
 
1945
1142
44
584
30
313
1336
354
 
1952
1044
41
171
33
773
2319
250
 
1961
1246
170
70
177
19
776
4388
 
1971
1122
131
43
93
55
796
2895
 
1981
961
133
21
517
66
656
2689
 
1991
1038
101
31
1038
96
279
2231
 
1995
984
99
56
984
81
234
2174
 
                   
Tierbestand 1899 (Gemeinde Arzl) im Vergleich:
3 Pferde, 1 Maultier, 7 Zuchtstiere, 105 Stierkälber, 550 Kühe, 154 Kalbinnen, 105 Kuh-und Ochsenkälber, 406 Schafe, 41 Ziegen, 680 Schweine, 3200 Hühner, 55 Hunde